Die neuesten Erkenntnisse: Amalgam ist nicht gesundheitsschädlich

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Amalgam nicht gesundheitsschädlich
Dateinummer: 74060810 | Urheber: olkay | Quelle: 123rf

Quecksilber und Quecksilber-Verbindungen sind schädlich für die Umwelt und die Gesundheit. Dafür ist Amalgam eine gesunde und bereits in der Geschichte etablierte Lösung für Zahnfüllungen. Darauf weist der Vorsitzende des Vorstandes der KZBV hin. Laut Dr. Wolfgang Eßer wird Amalgam von den meisten Patienten ohne irgendwelche problematischen Erscheinungen vertragen. Auch die neuesten Studien bestätigen, dass sein Einsatz in allen Hinsichten unbedenklich ist.

Das Thema ist seit 2013 sehr aktuell. Damals gab es das Übereinkommen von Minamoto. In diesem Rahmen haben 90 Länder abgestimmt, die Verwendung von einer Reihe von Produkten zu reduzieren. Dies sollte solange gelten, bis man wieder unter dem gefährlichen Niveau an Verschmutzung für die Umwelt und die menschliche Gesundheit liegt. Von dieser Abstimmung war auch Amalgam betroffen.

Umweltschädlich, aber gesund

Im Falle von Amalgam hat man es mit einem umweltschädlichen Produkt zu tun. Grund dazu sind die Emissionen bei seiner Gewinnung. Amalgam fügt jedoch der Gesundheit keinen direkten Schaden zu. Dies wurde in der neuen Quecksilber-Verordnung der Europäischen Union in Betracht gezogen. In diesem wird Amalgam als Füllmaterial beibehalten. Parallel läuft eine Studie. Sie soll bis 2020 nachweisen, ob man auf die Dauer auf Amalgam verzichten kann. Wenn sich dies bestätigt, sollte das Material bis zum Jahr 2030 durch andere auf dem Markt erhältliche Materialien ersetzt werden.

Der nachlassende Trend für den Einsatz von Amalgam

Grundsätzlich lässt nach letzten Beobachtungen die Verwendung von Amalgam nach. Dieser Trend hält sich hartnäckig seit einigen Jahren. Der hauptsächliche Grund ist, dass Patienten grundsätzlich andere Lösungen vorziehen. Amalgam entspricht ihren ästhetischen Ansprüchen nicht mehr. Dennoch ist die Mischung immer noch von großer Bedeutung für die Zahnmedizin. Ungefähr 30 % der Füllungen werden damit gefertigt.

Die Zahnärzte sind auch dazu gezwungen, weiterhin Amalgam anzubieten. Das ist einfach eine der günstigsten Lösungen. Wenn man sie nicht verwenden möchte, braucht man zwangsweise eine andere Alternative zum fairen Preis. Eine solche zu finden, ist manchmal jedoch schwierig.

Amalgam und die Kostendeckung durch die Krankenkasse

Welche Zahnfüllungen deckt die Krankenkasse ab?
Im vorderen Bereich des Mundes können bei den meisten Versicherten ästhetisch ansprechende Füllungen übernommen werden. Das sind meistens farbneutrale Komposite. Als Patient sind Sie also in diesem vorderen Bereich nicht auf die günstigen Amalgamfüllungen angewiesen. Diese sind eher für die Seitenbereiche passend.

Ihr Zahnarzt bzw. Ihre Zahnarztpraxis ist dazu verpflichtet, Ihnen diese und andere durch die Krankenkasse abgedeckte Leistungen zu erläutern. Im Zweifelsfall lassen Sie sich von der Krankenkasse oder der Verbraucherzentrale beraten.

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