Die Präsenz medizinischer Fachkräfte im Netz: Beispiel – die Schweiz

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Nutzung sozialer Medien durch medizinische Fachkräfte
Dateinummer: 46783115 | Urheber: Nopporn Suntornpasert | Quelle: 123rf

Kann man im Internet mittlerweile erfolgreich nach einer medizinischen Fachkraft suchen? In vielen Ländern verbessern sich die Chancen dazu mit jedem Jahr. Zumindest kann man das vom deutschsprachigen Raum behaupten. Das zeigt uns etwa eine repräsentative Studie aus der Schweiz.

Die Befragung wurde seitens der Société Vaudoise de Médecine durchgeführt. Die Organisation hat ihre Mitglieder befragt. Es ging darum, herauszufinden, wie sich diese im Internet verhalten. An der Studie nahmen etwas mehr als 600 Befragte teil. Ungefähr die Hälfte nutzt die sozialen Medien für die eigene Präsentation. Die anderen 50% verzichten jedoch komplette darauf.

Weiterhin beschäftigt sich die Umfrage mit der Einstufung der Bedeutung der sozialen Medien. Am meisten wird Facebook genutzt. Dort präsentieren sich über 30% der Befragten und kommunizieren mit ihren Patienten. Ungefähr ein Viertel der an der Studie Beteiligten gaben LinkedIn als soziales Medium für Ihre Kommunikation an. Weit dahinter liegen Instagram und Twitter. Die Nutzung liegt jeweils bei knapp 9 % und etwas mehr als 6 %.

Im Allgemeinen teilen jedoch die mit sozialen Medien arbeitenden Praxen ungefähr die gleiche Erfahrung mit. Die Patienten sind ziemlich skeptisch und deren Benehmen gegenüber Präsentationen von medizinischen Fachkräften im Internet – ziemlich zurückhaltend.

Die Ergebnisse der Studie wurden bereits veröffentlicht. Diese kann man in Journal Courrier du médecin vaudois nachschlagen.

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