Gutes Licht in der Zahnarztpraxis

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Die Rolle der Beleuchtung in der Zahnarztpraxis
Dateinummer: 49134529 | Urheber: choneschones | Quelle: 123rf

Das Licht ist in vielerlei Hinsicht von entscheidender Bedeutung in der Zahnarztpraxis. Es spielt nicht nur eine wichtige Rolle während der Behandlung. Auch etwa im Warteraum könnte die passende Beleuchtung zur Entspannung der Patienten und somit zu optimalen endgültigen Ergebnissen beitragen. Also ist „gutes Licht“ ein umfassendes Thema, über welches jeder Experte im zahnärztlichen Bereich gut informiert sein sollte.

Die wesentlichen Begriffe

Mit dem Thema Beleuchtung ist eine Reihe von komplizierten Begriffen verbunden. Das ist wohl der Grund, warum es für so viele Menschen ziemlich kompliziert erscheint. Man kann es aber ebenfalls andersrum sehen: Verschafft man sich einen Überblick über die wichtigsten Begriffe, wird man auch die komplizierteren Konzepte besser durchblicken.

Also lautet die Experten-Empfehlung: Alle, die sich mit dem Thema Beleuchtung auseinandersetzen wollen, bräuchten zuerst eine allgemeine Einführung in einige damit verbundenen physikalischen Themen. Dabei sollte es zwei Schwerpunkte geben – die Lichtwerte und die Helligkeit.

Man sollte sich auf diesen wissenschaftlichen Gebieten gut auskennen und zusätzlich dazu, mit den medizinischen Anforderungen der Zahnarztpraxen vertraut sein. Beide Kompetenzen ermöglichen zusammen die Bestimmung der Mindestnormen für den beruflichen Alltag.

Die für Deutschland geltenden Normen sind mit den Nummern DIN 5035-3 und DIN EN 12464-1 gekennzeichnet. Sie beziehen sich auf den gesamten medizinischen Bereich. Allerdings gelten für die unterschiedlichen Fachrichtungen verschiedene Lichtstärken.

Das sollte man unbedingt über die geltenden Standards wissen

Die eben genannten Nummern sind auch als DIN-Normen bekannt. Bei der Bestimmung von diesen ging man davon aus, dass es in der Zahnarztpraxis drei Hauptbereiche hinsichtlich der Beleuchtungsanforderungen gibt. Der erste ist der Behandlungsraum und innerhalb von diesem befinden sich die anderen beiden – dieser um die zu behandelten Person und dieser um seine Mundhöhle herum. Die angeforderten Mindestlichtstärken sind jeweils ziemlich unterschiedlich – sie reichen von 200 bis 5000 Lux.

Die Beleuchtung im Warteraum

Die Anforderungen an die Beleuchtung im Warteraum können je nach Praxis bestimmt werden. Hier gibt es keine offiziellen Standards, allerdings sollte das Thema ziemlich seriös genommen werden. Die Angst vor der zahnärztlichen Behandlung gilt als ein sehr ernst zu nehmendes Problem. Wie man sich in der Zwischenzeit, während man auf diese wartet, fühlt, ist von entscheidender Bedeutung und das hat sehr viel mit der Beleuchtung zu tun. Bei der Entscheidung für die eine oder andere Lichtstärke sollte man hier vom privaten Bereich ausgehen. Der Raum sollte im Allgemeinen hell und einladend wirken.

Allerdings sollte das Ganze so gestartet werden, dass es gewisse dunkle Ecken gibt. Denn die verschiedenen Menschen empfinden unterschiedliche Lichtstärken als angenehm. Das Licht sollte natürlich keineswegs irgendwie zu intensiv und blendend sein. Denn das könnte bei vielen Patienten zu zusätzlicher Spannung führen.

Alle aufgezählten Aspekte müssen bei einem Beleuchtungskonzept berücksichtigt werden. Lassen Sie keinen dieser aus, wenn Sie möchten, dass Ihre Patienten immer wieder Ihre Praxis oder Klinik besuchen.

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