Zahnmedizin-Studentinnen verschulden sich immer weniger

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Studienkredite
Dateinummer: 52631359 | Urheber: samuraitop | Quelle: 123rf

Im Jahr 2016 haben Zahnmedizin-Studentinnen und -Studenten wesentlich weniger Kredite aufgenommen. Der Gesamtwert liegt bei knapp 45.000 Euro. Diese Summe ist wesentlich kleiner als in den vergangenen Jahren.

Laut aktuellen Umfragen kann man von einer Reduzierung um fast 25% sprechen. 2014 betrug die Summe der aufgenommenen Kredite um die 60 000 Euro.

Wann braucht man eigentlich einen Studienkredit?

In der Regel versuchen Studenten, sich selbst durch Stipendien oder Nebenjobs zu finanzieren. Bafög wäre eine weitere vernünftige Alternative. Nicht immer aber sind diese Finanzierungsmöglichkeiten ausreichend. Dann sehen sich viele dazu gezwungen, auf Bildungsfonds und Studienkrediten zurückzugreifen.

Ist das ein gutes oder schlechtes Zeichen?

Auf den ersten Blick hört sich diese Tendenz sehr positiv an. Doch dahinter könnten nicht allzu positive Gründe stecken. Ein möglicher Grund für die kleineren Kreditsummen wären die schlechteren Studien-Bedingungen.

Wenn das stimmt, dann kann man von keiner erfreulichen Tendenz sprechen. Andererseits könnten weitere Faktoren zur Reduzierung der Kreditanträge beigetragen haben. Viele Studenten scheinen sich dafür zu entscheiden, über einen längeren Zeitraum zu studieren. So erhöhen sie auch ihre Chancen, ihr Studium durch einen Studentenjob zu finanzieren.

Die Seriosität der Finanzierungsangebote

Der CHE-Studienkredit-Test 2017 zeigt durchaus positive Ergebnisse bei der Analyse der Finanzierungsangebote für Zahnmedizin- und Studenten im Allgemeinen. Mehr als 43% schneiden hinsichtlich der Kriterien Seriosität und gute Gestaltung ausgezeichnet aus.
Das gibt den Studentinnen viele Chancen, ihr Studium günstig zu finanzieren und ihre Chancen auf erfolgreiche Rückzahlung des Kredits zu erhöhen.

Warnung vor „Innovationen“ bei der Studienfinanzierung

Es erscheinen immer wieder neue innovative Kredit-Produkte auf dem Markt. Allerdings mahnen Experten, dass sich wenige davon in der Praxis als seriös bewährt haben. Sie könnten also für den Kreditnehmer viele ungeahnte Risiken bergen. Viele davon wurden von Verbrauchertests bewertet. Das ist jetzt vor allem bei Crowdfunding und Peer-to-Peer Krediten der Fall. Die große Gefahr steckt in den nicht regulierten Gebühren und Zinsen.

Kriterien für die serösen Kredite

Die Studenten sollten die Kriterien für seriöse Kredite im Voraus kennen. So vermeiden sie die Gefahr vor übermäßigem Verschulden. Es sollte Klarheit über die Rückzahlungsmodalitäten für die gesamte Periode des Kredits herrschen. Wichtige Fragen sind, in welchem Rahmen das Kreditinstitut die Zinsen verändern kann. Ist eine frühzeitige Rückzahlung möglich und bezahlt man dabei eine Gebühr? Auch die Möglichkeit, eine Versicherung abzuschließen, ist von großer Bedeutung. Diese sollte bei Krankheit oder anderen unvorhersehbaren Umständen einige Raten übernehmen können.

Die Ergebnisse aus dem CHE-Studienkredit-Test 2017

Der CHE-Studienkredit-Test vom Handelsblatt wird 2017 zum 12. Mal durchgeführt. In diesem Jahr wurden 43 aktuelle Kreditangebote ausgewertet. Hierbei gibt es 21 angeführte Kriterien. Die Ergebnisse können Sie kostenlos auf www.che-studienkredit-test.de sehen.

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