Zahntechniker können ohne Meister ihren Beruf nicht mehr ausüben

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Meisterzwang auch bei Zahntechnikern verfassungsgemäß
Dateinummer: 50607008 | Urheber: Maxim Zarya | Quelle: 123rf

Seit dem 20. November letzten Jahres sind alle praktizierenden Zahntechniker dazu verpflichtet, einen Meister zu haben. Festgelegt wurde das in einem Grundsatzurteil des Oberverwaltungsgerichts.

Wie hat man die Entscheidung begründet?

Eigentlich ist diese Entscheidung keine völlige Neuigkeit. Für manche Zahntechniker galt diese Regelung bereits vorher. Sie hat bloß nicht alle handwerklichen Bereiche betroffen. In manchen anderen gesundheitlichen Berufen mussten zusätzliche Prüfungen abgelegt werden.

Als Gegenargument wurde die Tatsache angeführt, dass bisher Personen mit langjähriger Arbeitserfahrung als Zahntechniker ab einem gewissen Zeitpunkt eine eigene Praxis öffnen könnten. Das Gericht hielt es jedoch für nicht ausreichend.

Verworfen wurden auch Argumente wie die, dass auf dem Markt in Deutschland hauptsächlich Produkte aus dem Ausland zum Einsatz kommen. Sie wurden nicht als ausschlaggebend akzeptiert. Die Kontrolle durch die Zahnärzte ebenso wenig.

Warum ist der Meister für die Zahntechniker wichtig?

Die gute Ausbildung von Zahntechnikern hat einen direkten Einfluss auf die Gesundheit von Patienten. Die fertigen Produkte ihrer Arbeit bleiben länger in ihrem Körper. Sie müssen nach gewissen Standards ausgebildet sein, damit man auch die entsprechende Qualität und Sicherheit garantieren kann. So die Meinung der Entscheidenden.

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