Herzprobleme und Zahnarztpraxis-Besuch: Folgendermaßen hängen beide Sachen zusammen!

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Herzinfarkt-Risiko in der Zahnarztpraxis
Dateinummer: 31078155 | Urheber: hriana | Quelle: 123rf

Der Herzinfarkt gehört in den Industrieländern, zu welchem Deutschland gehört, immer mehr zum Alltag. Man spricht viel von Prävention, aber die Warnungen sind nicht immer ausreichend praktisch orientiert. Durch den ständigen Stress gerät man schnell in eine Risikogruppe. Dann reicht eine auf den ersten Blick harmlos erscheinende alltägliche Situation aus, um zum Herzinfarkt zu führen. So kann auch die Zahnarztangst zu ernsthaften Unfällen und sehr unangenehmen Problemen führen.

Das Wichtigste über den Herzinfarkt auf einen Blick

Es gibt eine Reihe typischer Risikofaktoren, die zum Herzinfarkt führen können. Diese sind Diabetes, arterielle Hypertonie, zu niedrige oder hohe Cholesterinwerte, positive Familienanamnese und selbstverständlich das fortgeschrittene Alter.

Zu den typischen Symptomen zählt der Schmerz, der in der linken Schulter beginnt und in den Arm, bzw. Kieferbereich ausstrahlt. Bei den Damen erfolgt der Herzinfarkt oft ohne zuvor auftretende warnende Symptome und das macht ihn noch gefährlicher. Diabetiker erleben oft ein unangenehmes Druckgefühl. Bei den Frauen und älteren Patienten kommt es oft zu Oberbauchschmerzen. Weichgefühl, vegetative Probleme, und sogar Angstgefühle ohne eine klare Ursache könnten auf ein Herzinfarktrisiko hinweisen.

Was müssen die Mitarbeiter in der Zahnarztpraxis, bzw. die Patienten vor dem Besuch in dieser wissen?

Patienten und Fachkräfte müssen sich über die Bedeutsamkeit des Kenntnisstandes über den genauen gesundheitlichen Zustand der Patienten im Klaren sein. Es dürfen keine Einzelheiten unberücksichtigt bleiben. Das ist vor allem deswegen wichtig, weil viele Patienten Angst vor der Zahnarztbehandlung haben oder sich zumindest in dieser Situation unangenehm fühlen. Man darf deswegen die Gefahr keineswegs unterschätzen und die Mitarbeiter sollten eine gute Vorbereitung haben, um erste Hilfe zu leisten.

Welche Notfallmaßnahmen sind notwendig?

Vor allem sollte man auch schwache Symptome keineswegs ignorieren. Sobald diese auftreten, sollte man die Behandlung einstellen und den Patienten genauer nach seinem Empfinden fragen. Fühlt man sich für den Vorfall nicht genug vorbereitet, sollte man sofort einen Notruf tätigen und entsprechende medizinische Hilfe holen.

In der Zwischenzeit muss der Patient in eine für ihn angenehme Position gelegt werden. Für die meisten ist das das Liegen auf dem Rücken. Das Öffnen der Kleidung wird seine Temperatur reduzieren und zum verbesserten Wohlbefinden führen. Der Betroffene sollte sich so wenig wie möglich bewegen. Nach Möglichkeit sollte man über eine Inhalationsmaske Sauerstoff geben. Dementsprechend ist es wichtig, immer eine solche dabei zu haben.

Während man auf die medizinische Hilfe wartet, darf der Patient nicht ohne Aufsicht bleiben.

Nicht ansprechbare Patienten

Für den Fall, dass der Patient nicht mehr selber über seinen Zustand aussagen kann, gibt es weitere empfehlenswerte Maßnahmen. Man sollte überprüfen, ob er immer noch in der Lage ist, zu sehen, zu hören und zu atmen. Ist das nicht der Fall, müsste man sofort mit einer kardiopulmonalen Reanimation beginnen.

Die Vorbereitung der Mitarbeiter auf eine solche ist für die Zahnarztpraxen absolut obligatorisch. Grundsätzlich empfiehlt es sich, ein spezialisiertes Training für entsprechende Situationen regelmäßig durchzuführen.

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