Die genetische Veranlagung zum Karies erweist sich als Mythos

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Dateinummer: 101198606 | Urheber: Sebastien Decoret | 123rf

Die Faktoren für die Entstehung von Karies sind sicherlich sehr umfassend und abwechslungsreich. Lange hat man geglaubt, dass neben der guten Mundhygiene auch die Genen eine wesentliche Rolle spielen. Allerdings sprechen wissenschaftliche Ergebnisse aus den letzten Jahren eher dagegen. Das geschah z.B. innerhalb einer wissenschaftlichen Studie, an welcher Teilnehmer aus Australien und den USA teilgenommen haben. Gegenstand dieser wissenschaftlichen Untersuchung waren eben die Genen. Man wollte Genaueres über ihre Rolle bei der Entstehung vom Karies herausfinden.

Der Verlauf der Studie

Die Studienteilnehmer waren knapp 500 und sie waren alle Zwillinge. Sie wurden in drei unterschiedlichen Gruppen aufgeteilt, je nachdem ob sie eineiig, zweieiig waren oder aus einem Drillingspaar kamen. Warum suchte man genau Zwillinge für diese Untersuchung aus? Die Argumente der Wissenschaftler sind, dass diese zum Einen die gleichen Genen tragen und außerdem in einem ähnlichen, ja sogar man kann sagen in demselben Umfeld wachsen.

Gene beeinflussen die Bakterien im Mund, aber keinen Karies

Im Rahmen dieser Studie hat sich herausgestellt, dass die Gene eindeutig die Entwicklung der Bakterien im Mund beeinflussen. Allerdings nicht den Karies als solchen. Gene beeinflussten also nicht diese Art von Bakterien, welche zum Verfaulen von den Zähnen führten. Also sind die Einflüsse aus der Umwelt und der Umgebung viel ausschlaggebender. Innerhalb dieser Studie hat man ebenso die schwerwiegendsten davon bestimmt. So etwa hat es sich eindeutig herausgestellt, dass der Zucker eine sehr starke negative Auswirkung auf die Zahngesundheit hat.
Diese Studie läuft weiter und Manieren sich vor, die Zwillinge auch weiterhin nach Besonderheiten in ihrer Entwicklung zu untersuchen.

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