Mehr Kontrolle bei Patienten mit Zahnspangen durch einen Mikrochip

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Datei: #75923992 | Urheber: Marina Lohrbach | Fotolia

Herausnehmbare Zahnspangen sind für viele Patienten nicht besonders angenehm, doch sie sind die einzige Lösung für die Verbesserung der Ästhetik ihres Lächelns. Sie müssen über eine längere Zeit dauernd getragen werden. Außerdem muss der Zahnarzt bei den Kontrolluntersuchungen eine genaue Vorstellung darüber haben, ob das in der Tat auch so war. Oft wird in diesem Fall von den Patienten falsche Information geliefert, was dann zu unpassenden Entscheidungen für die weitere Behandlung des Problems führt.

Integrierter Mikrochip in den herausnehmbaren Zahnspangen

Ein neu entwickeltes Produkt soll zu mehr Präzision und Zuverlässigkeit in der Überwachung beitragen. Es ist von einem Mikrochip die Rede – eine Idee des Österreichers Gerald Gschladt. Das Produkt wird an der Zahnspange befestigt, um dort die Umgebungstemperatur zu messen.
Diese ist natürlich in der Mundhöhle um einiges höher, als außerhalb von dieser. Dank der gespeicherten Ergebnisse kann der Zahnarzt bei der Kontrolle einschätzen, wie oft eigentlich die herausnehmen Zahnspangen getragen wurden. Fürs Ablesen der Daten braucht der Spezialist bloß ein spezielles Lesegerät.

Kosten und Zuverlässigkeit

Das Prinzip, nach welchem der Mikrochip funktioniert, ist zuverlässig und kaum manipulierbar. Somit kann man mit der Wahrhaftigkeit der angegebenen Ergebnisse durchaus rechnen. Die Kosten für das Aneignen des Geräts sind absolut vernünftig. Sie betragen 35 € und sind praktisch von einer beliebigen Praxis problemlos zu tragen.

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