Mikroben für die schnelle Diagnostizierung von Parodontitis

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Dateinummer: 643585 | Urheber: Jaron Nix | Unsplash

Parodontitis ist eine der am meisten verbreiteten Volkskrankheiten überhaupt. Im Alter über 35 Jahre erkranken 80% der Personen daran. Bis man zu diesem Zustand kommt, geht man durch unterschiedliche Phasen. Eine der meist verbreiteten Erkrankung am Zahnfleisch ist Gingivitis. Die verbreitete Annahme ist zurzeit, dass Gingvitis eigentlich die frühere Phase von Parodontitis darstellt. Ist das aber wirklich so? Neue Studien zeigen eher, dass Gingvitis und Paradontitis zwar ähnlich in ihren Symptomen sind, jedoch mit ganz unterschiedlichen Mikroben in Verbindung stehen.

Es klingt deswegen sehr logisch, dass man bei der Diagnostizierung anders als bisher vorgeht. Also sollte man weniger von den verschiedenen sichtbaren Symptomen bei der Diagnostizierung vorgehen und sich anstattdessen intensiver mit der Untersuchung der im Mund vorhandenen Bakterien beschäftigen.

Studie unter Frauen aus Malaysien

Die Erforschung der Mikroben im Mund von Frauen, die an Paradontitis und Gingvitis leiden, war der Gegenstand einer Studie in Malaysien. Wissenschaftlicher Leiter der Studie war der Britte Namens Liam Shaw. Die erste Veröffentlichung der Ergebnisse war in der wissenschaftlichen Zeitschrift „Applied and Environmental Microbiology“. Sie war im Namen von American Society for Microbiology. Nach genaueren Erforschungen hat es sich herausgestellt, dass es bei den Gingvitis-Kranken eine kleine Gruppe von pathogenen Mikroorganismen gibt, die bei Parodontitis nicht vorkommen.

Diese Schlussfolgerungen haben eine extrem große Bedeutung für die Behandlung von diesen Parasiten- Krankheiten. Die Annahme, dass Gingivitis ein Vorbeuge von Parodontitis darstellt, könnte unter diesen Umständen zu einer ohne effektive Behandlung führen. Somit würden sich die Symptome verschlechtern, weil man eben aufgrund der falschen Einschätzung nicht die passenden Maßnahmen trifft.

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