So wird unsere Mundgesundheit durch die Ernährung beeinflusst

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Dateinummer: 669628 | Urheber: rawpixel | Unsplash

Was wäre Ihre spontane Antwort, wenn man Sie fragen würde, welche Faktoren die größte Bedeutung für gesunde Zähne haben? Wir glauben, dass die meisten von Ihnen als Erstes die Notwendigkeit von regelmäßigem Zähneputzen nennen würden. Das ist irgendwie selbstverständlich aufgrund der allgemeinen Propaganda für die regelmäßige Zahnpflege mit den üblich bekannten modernen Mitteln dafür. Es ist darüber hinaus mittlerweile bekannt, dass die Mundgesundheit ebenso das allgemeine körperliche Wohlbefinden beeinflusst. Allerdings gilt ebenso: Sie können durch die richtige Ernährung die Gesundheit Ihrer Zähne stark fördern. Im Folgenden werden wir beschreiben, welchen Zusammenhang es zwischen der richtigen Ernährung und gesunden Zähnen gibt, bzw. welches Verhalten schädlich sein könnte. Auch die damit verbundenen Gewohnheiten werden ein Gegenstand unseres Artikels sein.

Unmittelbarer Einfluss der Nahrung auf die Zahngesundheit

Die Nahrungsmittel können unsere Mundgesundheit direkt und indirekt beeinflussen. Der direkte Einfluss besteht darin, dass man zuerst die Nahrungsmittel, die man verzehrt, kauen sollte. Je nachdem, wie wahscrheinlich es ist, dass sie an den Zähnen kleben bleiben, erhöht sich, bzw. reduziert sich die Gefahr vor Karies und einige daraus folgenden unangenehmen Problemen. Sie haben sicherlich gemerkt, dass Sie nach dem Essen einiger Lebensmittel schneller einen schlechten Mundgeruch bekommen. Achten Sie näher auf diese Art von Zusammenhängen, würden Sie ebenfalls herausfinden, dass nach dem Verzehr einiger Produkte Entzündungen am Zahnfleisch öfter vorkommen als nach dem Essen anderer solcher.

Neben dem direkten können die Nahrungsmittel einen indirekten Einfluss auf die Zahngesundheit ausüben. Und das ist der Hauptgegenstand dieses Artikels. Lernen Sie, Ihre Ernährung in Hinsicht auf die Zahngesundheit gut anzupassen, werden Sie sicherlich ebenso im Allgemeinen Ihre Lebensqualität und Wohlbefinden steigern. Z.b. lassen sich bei Patienten Diabetes, Mundgeruch und schlechte Entwicklung vom Zahnfleisch gleichzeitig bekämpfen. Denn diese so unterschiedlich erscheinende Symptome hängen in vielen Fällen eng zusammen.

Nährstoffe, die man für das Wachstum und die Entwicklung der Zähne braucht

Es gibt eine Reihe von Nährstoffen, die für die Zahngesundheit von besonders großer Bedeutung sind. Das sind etwa das Fluorid, das Kalzium, Vitamin D und ebenfalls – der Phosphat. Einige davon enthalten sich so etwa in der Milch und gerade deswegen wird sie ja kleinen Kinder so stark empfohlen. Ist diese von guter Qualität, dann deckt man den Bedarf an diese Nährstoffe mit einem Liter täglich ab.

Dabei spielt Vitamin D eine sehr wichtige Rolle: Dadurch ermöglicht man die Assimilation der anderen drei so wichtigen Stoffe im Körper.
Nach dem ersten Lebensjahr kann man durch die Milch den Bedarf einiger dieser Nährstoffe nicht abdecken. Vor allem mit Vitamin D kann man sich nicht gut genug auf diesem Weg besorgen. Auf dieser Etappe empfiehlt es sich deswegen, die Einnahme von Tabletten in Erwägung zu ziehen.

Der Bedarf an Vitamin D erübrigt sich nicht mit dem höheren Alter. Auch Erwachsene brauchen diesen unbedingt für ihre gute Entwicklung. Wir können keine gesunden Zähne ohne Phosphat, bzw. ebenfalls Kalzium haben. Genauso wie bei den kleinen Kindern braucht man ebenfalls Vitamin D, damit diese Stoffe gut genug assimiliert werden. Dabei spielt Vitamin D3 eine sehr große Bedeutung, denn dadurch wird die Verarbeitung im Magen ermöglicht.

Der hohe Konsum von Zucker

Bekanntermaßen kann der Zucker einige der größten Probleme für die Zähne und die allgemeine Gesundheit von unserem Körper verursachen. Der Grund dafür ist, dass sich die Bakterien im Mund sehr gerne damit ernähren und folglich – verbreiten. Den gleichen Effekt haben auch die Hefen, die ebenfalls im Mundbereich üblich sind. Genau das Gegenteil gilt für andere Nährstoffe. Das sind etwa die Fetten und die Proteine. Also sind logischerweise Lebensmittel, die die letzteren enthalten, um Einiges gesünder als diese, welche Zucker und Hefen in sich haben. Die Probleme beginnen dann, wenn der Zahnschmelz angegriffen wird. Wie kommt es allerdings dazu?

Zucker und Zahnschmelz

Im Grunde ist es nicht sehr einfach, den Zahnschmelz zu zerstören. Man kann sogar sagen, dass er ziemlich stark und widerstandsfähig ist. Am Gefährlichsten dafür sind die Säuren. Und diese können durch einen gewissen Stoffwechsel abgetrennt werden. Wenn sich die Bakterien mit Hefen ernähren, trennen sich dabei die darin enthaltenen Säuren ab. Dadurch kommt es zu einer Beschädigung von dieser Zahnoberfläche, also dem Zahnschmelz.

Allerdings sollten Sie sich in dieser Hinsicht das Folgende merken: Nicht der hohe Konsum von Zucker an sich, sondern der konsequente solche ist gefährlich für die Zahngesundheit. Außerdem ist es von Bedeutung, wie lange die zähneschadenden Lebensmittel-Reste in Ihrem Mund bleiben. Konkret bedeutet das, dass Sie nach dem Konsum von Säuren und Zucker Ihre Zähne sofort ausspülen bzw. putzen sollten. Das wird die Gefahr vor der Zerstörung vom Zahnschmelz und der Entstehung von Karies reduzieren.

Die notwendige Vorgehensweise beim Konsum von Zucker und säureenthaltenden Lebensmittel ist allerdings unterschiedlich. Nach dem Essen von zuckerenthaltenden Produkten sollte man am Liebsten die Zähne sofort putzen. Bei den Säuren spülen Sie lieber zuerst mit Wasser aus und reinigen Sie die Zähne erst nach mindestens einer Stunde mit der Zahnbüsrste. Womit hängt das zusammen? Die säureenthaltenden Produkten wie etwa Wein oder Zitrusfrüchte weichen den Zahnschmelz ein. Werden Sie sofort die Zahnbürste benutzen, dann ist die Gefahr vor der Beschädigung des Zahnschmelzes umso größer. Also sollte man die Säure erst mit etwas Wasser reinigen und dann wie gewohnt reinigen.

Andere wesentliche Faktoren

Hier ist eine Zusammenfassung des bisher Gesagten: Sie sollten Produkte essen, die beim Stoffwechsel mit den Bakterien möglichst wenig Säuren produzieren. Nach dem Konsum von säureenthaltenden Produkten und solchen mit Zucker sollten Sie Ihre Zähne putzen bzw. mit Wasser ausspülen. Außerdem müssten Sie Gemüse und andere Lebensmittel verzehren, und die wichtigsten Inhaltsstoffe für die Entwicklung und der Erhaltung der Zahnstruktur enthalten, in Ihrem Menü einschließen. Das ist es erstmal.

Es gibt allerdings einige zusätzlichen Tipps: So etwa sollten Sie die Produktion von Speichel in Ihrem Mund fördern. Das klappt durch das regelmäßige Einnehmen von Flüssigkeiten. Hier wird wiederum die Produktion von Speichel durch Getränke wie Tee und Kaffee oder man soll sie sich gewöhnen, diese immer mit Wasser zu kombinieren. Ähnliches gilt für den Alkohol.
Der Konsum von Rohkost, also z.B. von vielen sommerlichen Salaten ist ebensogut Zahngesundheit. Die Erklärung dafür liegt im neutralen pH vom Rohkost: Das bedeutet praktisch, dass man viele gesunde Inhaltsstoffe zu sich nimmt, ohne dass dabei der Zahnschmelz angegriffen wird.

Wie Sie vielleicht selber merken, ist die Zahngesundheit eine komplexe Angelegenheit. Halten Sie sich also an die wichtigsten Regeln, von welchem gerade die Rede war und steigern Sie Ihre Chancen auf ein gesundes und schönes Lächeln ohne regelmäßige zahnärztliche Interventionen!

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