Zahnarzt-Familie mit Fehlversuch für Steuerabzug für die Kosten von einem Luxus-Auto

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Porsche
Datei: u6BPMXgURuI | Urheber: Gabriel Gurrola | StockSnap.io

Ein skurriles Ereignis hat sich in den Kreisen von Zahnärzten in den letzten Monaten rumgesprochen. Eine in der Branche arbeitende Familie hat versucht, ein Ferrari als Dienstauto anzumelden. Dadurch wollten die Inhaber des Autos an Steuer sparen. Das Finanzgericht in Baden-Württemberg hat sich dagegen entschieden. Das endgültige Urteil wurde am 05.10.2017 in Stuttgart gefällt.

Die Geschichte beginnt wesentlich früher. Der Geschäftsführer der Praxis ist zugleich der Sohn der Familie. Er ist im Labor tätig und seine Ehefrau hat eine andere Position in der Firma.
Auf das Labor wurden 2008 und 2011 jeweils ein Porsche und ein Ferrari eingetragen. Angemeldet war auch ein Mercedes.
Auffällig war die Tatsache, dass laut der Angaben keiner in der Familie über ein Privatauto verfügte. Alle Kosten für den Leasing und den Kauf wollten sie für einen vollumfänglichen Vorsteuerabzug geltend machen. Dadurch erzielten sie, die Steuerlast von 50 0000 zu drücken.

Nach einer genaueren Untersuchung stellte das Finanzamt fest, dass der Ferrari fast überhaupt nicht benutzt wurde. Außerdem wurde die Fahrt damit zu Patientenakquise für unpassend erklärt. Trotz der Klagen der Familie blieb das Finanzamt bei dieser Entscheidung. Die Herkunft der Familie wird aus rechtlichen Gründen nicht bekanntgegeben.

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