Neuste Forschungsergebnisse zu Parodontitis

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Neue Erkenntnisse über Parodontitis
Dateinummer: 265734 | Urheber: Jon Tyson | Unsplash

Man hat die Symptome von Parodontitis ziemlich ausführlich erforscht. Wir wissen Bescheid, wodurch sie verursacht wird, wie man Parodontitis und Gingivitis voneinander unterscheidet, wann und welche Maßnahmen man zur Ausheilung anwenden sollte. Nichtsdestotrotz bleiben einige Fragen weiterhin offen. So etwa möchte man genau herausfinden, wie diese Zahnfleischerkrankung mit anderen Problemen im gesundheitlichen Bereich zusammenhängt. Das letztere würde uns helfen, durch die bessere Mundhygiene die allgemeine Prophylaxe unseren körperlichen Zustandes zu verbessern.

So ähnlich könnte man die Motivation vom wissenschaftlichen Team aus der University of Pennsylvania beschreiben, die sich mit der ausführlichen Studie zu diesem Thema beschäftigt hat. Spezieller wollten die Forscher herausfinden, inwieweit Parodontitis den Zustand von Immunsystem beeinträchtigen kann. Um es ganz genau zu sagen, war das Bakterium Porphyromonas gingivalis Gegenstand der genauen Untersuchungen. Man wollte herausfinden, wie die Zellen von Immunsystem beeinflusst werden.

Das Experiment mit Mäusen

Zu den Zwecken der Forschung hat man mit Mäusen experimentiert. Sie wurden mit Hilfe einer Impfung mit dem bereits benannten Bakterium P. gingivalis geimpft. Des Weiteren hat man genauer beobachtet, wie sich deren Körper auf molekularem Niveau verhielt. Es konnte klar festgestellt werden, dass die Immunabwehr dadurch beeinträchtigt wird. So war der Weg für andere Bakterien-Keime frei. Also ist eine großzügige Vermehrung von pathogenen Mikroorganismen im Mundbereich viel einfacher.

Die Ergebnisse

Die Entzündungen werden von dem Prozess der Disbakterie gefolgt und so weiter und so fort. Es bildet sich sowas wie ein Teufelskreis. Die Entzündungen werden von dem Prozess der Disbakterie und diese schaffen Abbauprodukte, welche wieder die Entzündungen fördern. Es bildet sich sowas wie ein Teufelskreis.

Die Schlussfolgerung aus der Studie ist, dass dieses Bakterium trotz der kleinen Mengen im Mundraum die dort herrschende molekulare Balancen ziemlich schnell durcheinander bringen kann. Es stellt zwar keine Ursache für die Entzündungen an sich, fördert jedoch diese ziemlich stark.

Man bringt dieses Bakterium auch mit Problemen in anderen Organen in Verbindung. Deswegen ist diese und ähnliche Untersuchungen von großer Bedeutung für die allgemeine medizinische Forschung.

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