Wer Angst vor dem Zahnarzt hat, bekommt eher Karies

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Zahnarztangst fördert Karies
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Es ist logisch: Wenn man seltener zum Zahnarzt geht, hat man auch öfter Karies und andere Zahnprobleme. Das liegt aber nicht nur an der kleinen Anzahl von prophylaktischen Maßnahmen und Behandlungen, so eine neue Studie. Die Dentalphobie an sich fördert die Entwicklung der Karies verursachenden Bakterien!

Also haben Sie noch einen wichtigen Grund, diese zu überwinden.
Einen Tipp hierzu finden Sie im folgenden Artikel unseres Blogs: http://zahnmedizinaktuell.com/2017/02/21/virtueller-kampf-gegen-die-dentalphobie/

Die Forschung des King’s College

Dass die Dentalphobie ein unmittelbarer Faktor für Karies ist, weist nun eine neue Studie nach. Durchgeführt wurde sie vom King’s College. Veröffentlicht wurde sie im Dental Journal. An der Studie haben 11.000 Personen teilgenommen. Knapp 1.400 von ihnen leiden unter einer ausgeprägten Zahnarztangst. Die Anzahl der Frauen an ihnen war mehr als doppelt so hoch wie bei den Männern.
Diese Gruppe hat sich als besonders anfällig für Karies und schwerwiegendere Probleme im Mund erwiesen.

Der Zusammenhang ist deutlich auch wenn nicht ganz direkt. Die Dentalphobie beeinträchtigt die emotionale Stabilität, was sich wiederum auf ihre emotionale und physische Gesundheit auswirkt – und indirekt auch auf die Mundhygiene. Deswegen kommt es auch schneller zu Karies.

Ein weiteres interessantes Ergebnis aus der Studie zeigt, dass sehr viele der Betroffenen lieber ihren Zahn ziehen lassen, als dass sie eine längere Heilung auswählen. Der Grund ist, dass die zweite Lösung mit mehreren Besuchen von Zahnarztpraxen verbunden ist.

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