Psychologische Aspekte des Zähneknirschens

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Sozialphobie und Zähneknirschen
Datei: 35554322 | Urheber: Ion Chiosea | 123rf

Das Zähneknirschen hat oft psychologische Gründe. Diese sollten im Sinne der eigenen Gesundheit – geistig und physisch, wahrgenommen und aufgearbeitet werden. Wie das alles genau zusammenhängt, zeigen wir anhand des Beispiels von Sozialphobie und dem Zähneknirschen.

Was wurde festgestellt?

Vor kurzem wurde eine neue in Tel-Aviv durchgeführte Studie in der Fachzeitschrift Journal of Oral Rehabilitation veröffentlicht. Sie hat festgestellt, dass Menschen mit Sozialphobie (Schüchternheit) viel öfter an Bruxismus leiden. Deswegen sollte der psychologische Zustand unbedingt in den Griff bekommen werden, wenn man auch das Zähneknirschen dauerhaft überwinden möchte.

Das war auch die Schlussfolgerung vom Forscher Ephraim Winocur, der die Suchergebnisse kommentierte.

Worin bestand die Studie?

Etwa hundert Menschen wurden an der Studie beteiligt, zwei Drittel davon – Männer. Etwas weniger als die Hälfte litt an Sozialphobie, wobei ein Teil davon auch Antidepressiva einnahm. Während der Studie wurden alle sowohl psychologisch, als auch physisch untersucht. Es wurde ein Zusammenhang zwischen ihrer Nervosität, schlechten Gewohnheiten und dem Bruxismus gesucht.

Die Ergebnisse

Bei etwas weniger als der Hälfte der an Phobie leidenden Testpersonen wurden Schäden an Zahnfleisch und Zähnen festgestellt. Bei der anderen Gruppe waren es etwa 10% weniger. Was die erhöhten Kieferbewegungen angeht, waren diese bei der phobiebetroffenen Gruppe um 20% höher. Obwohl eindeutig weitere Forschungen notwendig sind, kann man anhand dessen klar feststellen, dass die soziale Phobie das Risiko vor Zähneknirschen wesentlich erhöht.

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