Der regelmäßige Genuss von Cannabis erhöht das Risiko von Zahnfleischproblemen

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2016
Der Einfluss von Cannabiskonsum auf die Zahngesundheit
Dateinummer: 51240893 | Urheber: Tyson Anderson | Quelle: 123rf

Erkrankungen am Zahnfleisch sind ein ernstes und immer verbreiteteres Problem. Parodontitis ist eine Entzündung: Sie entsteht infolge von Bakterien, die sich im Zahnfleisch befinden. Infolgedessen könnte dieses zurückgehen und zu Zahnverlust führen. Wird Parodontitis über eine längere Zeit nicht behandelt, kann sie auch zu weiteren gesundheitlichen negativen Folgen führen. Oft kommen Herzprobleme oder Komplikationen bei der Schwangerschaft vor.


Mögliche negative Auswirkungen von Cannabis

Eine Studie an der Columbia University School of Dental Medicine (CDM) hat einen möglichen Zusammenhang zwischen dem regelmäßigen Konsum von Cannabis und Zahnfleischerkrankungen festgestellt. Die Forschung wurde in einer öffentlichen Klinik in Manhattan durchgeführt.
Der leitende Autor, Jaffer Shariff, DDS, MPH, führt zudem eine Analogie zur konsequenten Nutzung von Tabak an. Dass letzterer schädlich für die Gesundheit ist, wurde bereits mehrfach festgestellt. Seine aktuellen Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass die Cannabis-Raucher ebenfalls eine Risikogruppe darstellen.

Ergebnisse der Studie

An der Studie haben knapp 2000 Personen teilgenommen. Innerhalb von dieser wurden die Ergebnisse der Teilnehmer an einer gesundheitlichen Studie aus den Jahren 2011 und 2012 analysiert. 27 % der Beteiligten haben ausgesagt, dass sie in den letzten 12 Monaten ein bis zweimal Cannabis konsumiert haben. Bei diesen waren die Indikationen auf Parodontitis-Erkrankungen wesentlich deutlicher. Das führte zur Schlussfolgerung, dass die Gewohnheit des Cannabiskonsums Folgen für die Gesundheit von Mundhöhle und Zähnen nach sich zieht.

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