Mundsoor: Was sollten wir bei einer Pilzentzündung unternehmen?

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Orale Candidose
Dateinummer: 43227077 | Urheber: mukhina1 | Quelle: 123rf

Damit unsere Zähne gesund bleiben, müssen wir auf die Gesundheit unseres gesamten Mundes achten. Jede Art von Infektion in der Mundhöhle kann zu weiteren Problemen dort führen. So etwa die Pilzentzündung. Die wohl am meisten verbreitete Art dieser ist Mundsoor. Sie wird außerdem orale Candidose genannt. Rachen und Mund können davon betroffen sein. Kleine Kinder sind die größte Risikogruppe. Zu den Betroffenen können jedoch auch alle anderen gehören, die ein geschwächtes Immunsystem haben.


So erkennen Sie die orale Candidose

Es gibt drei bekannte Formen der oralen Candidose: Die pseudomembranöse, die hyperplastische, und die akute Erythematose. Sie haben vielleicht eine der drei Formen, wenn Sie einen weißen Belag auf der Zunge haben, die Schleimhaut gerötet ist und Sie ein brennendes Gefühl im Mund haben.

Die am meisten verbreitete Form: Pseudomembranöser Candidose

Der weiße Belag bei dieser Form wird sich schnell von der Zunge ablösen. Darunter sieht die Schleimhaut ziemlich ungesund aus. Sie wird sehr trocken sein, vielleicht auch glänzend oder gerötet.

Wenn man auf dieser Etappe Mundsoor nicht behandelt, werden die weißen Flecken größer und schleimiger. Auch diese werden sich ablösen, doch darunter bleiben schmerzhafte blutende Stellen. Unbehandelte orale Candidose könnte sich auf den Rachen und sogar Magen-Darm-Trakt ausbreiten.

Weitere unangenehme Nebenwirkungen der oralen Candidose

Es gibt viele weitere Symptome, an welchen Sie die orale Candidose schnell erkennen können. An erster Stelle fühlt sich der Mund pelzig an und Sie haben ein brennendes Gefühl. Auch ein metallischer Geschmack ist möglich. Mundgeruch und geschwollene Lymphknoten wären weitere unangenehme Folgen.

Prophylaxe gegen orale Candidose

Bei Babys entsteht die Entzündung sehr oft bereits bei der Geburt. Sie stecken sich durch die Übertragung von einem gewissen Scheidenpilz der Mutter an. Bei erwachsenen Patienten könnten neben dem geschwächten Immunsystem fehlende Zähne, Prothesen und Zahnspangen eine Rolle spielen. Sie reizen die Mundschleimhaut und schaffen ein passendes Umfeld für die Entwicklung der Bakterien.

Es gibt auch eine Reihe von Medikamenten, die zu Mundsoor führen können. Ein großes Risiko birgt die Einnahme von Zytostatika, Antibiotika und Cortison.

Verbreitung und Behandlung

Wenn Sie einen Verdacht auf Mundsoor haben, sollten Sie so schnell wie möglich die entsprechenden Maßnahmen ergreifen. Diese Krankheit ist stark ansteckend und kann sogar nur bei der Nutzung vom gleichen Geschirr übertragen werden.

Die Behandlung sollte durch Medikamente erfolgen, die von einem Arzt verschrieben werden. Die strikte Einhaltung der Vorschriften ist von entscheidender Bedeutung für den endgültigen Erfolg. Während der Zeit der Behandlung muss auf eine perfekte Mundhygiene geachtet werden. Allerdings sollten Sie hierfür Mittel verwenden, die im Mund keinen Reiz verursachen.

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