Gebündelte Kräfte bei BLZK und KZVB

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Zum Ende des Jahres 2016 haben die Leiter der bayerischen Landeszahnärztekammer, Christian Berger und Dr. Rüdiger Schott, die Erweiterung der Kooperation von zwei der wichtigsten Gesellschaften in dieser angekündigt. Die Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK) und Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB) werden ihre Kräfte vereinen, um die Arbeit von Vertragszahnärzten noch stärker als bisher zu fördern. Am selben Tag, an welchem das angekündigt wurde, nämlich am letzten Samstag von 2016, wurden die beiden mit großer Zustimmung für Präsidenten der zweiten Körperschaft gewählt.

Die Entscheidung für die Erweiterung der Zusammenarbeit wurde mit den ansteigenden Herausforderungen begründet, die vor der Branche hervorstehen. Nur mit vereinigten Kräften wäre ab jetzt die effektive Vertretung der gemeinsamen Interessen möglich.

Überwindung der Unterschiede

Das Hauptargument gegen die Vereinigung der Körperschaften lautet, dass die beiden sehr unterschiedliche rechtliche Struktur haben. Während die Organisation von KZVB auf dem Sozialgesetzbuchs V beruht, ist bei BLZK das bayerische Heilberufe-Kammergesetz leitend. Nichtsdestotrotz gibt es sehr viele Schnittstellen sowohl in der Struktur, als auch im Interesse. Zwei Aspekte sind von entscheidender Bedeutung für den Erfolg der künftigen Zusammenarbeit: Die Fortbildung der Zahnärzte, sowie die Politik für die Sicherung und das Management der Qualität. Bei beiden Körperschaften spielt die rundum Beratungsleistung für Privatzahnärzte eine besonders wichtige Rolle und gerade diese soll nun durch die Kooperation noch mehr verbessert und stärker ausgebaut werden.

Strategische Kooperation

Die von beiden Vereinen geschlossene Kooperation machte einen Teil des Wahlprogramms des Freien Verbands der deutschen Zahnärzte aus. Von diesem wurde auch die Kandidatur der beiden neuen Vorsitzenden erhoben. Der Sinn der Zusammenarbeit, nämlich die Arbeit der beiden Gesellschaften und der Branche im Allgemeinen zu fördern, wurde von der großen Mehrheit der Wahlberechtigten erkannt. Dem Programm stimmten Vertreter von Zahnärztin und anderen Berufsgruppen bereits bei den Wahlen im Sommer des letzten Jahres zu und dies hatte sich zum Ende 2016 noch einmal bestätigt.

Die neuen Präsidenten suchten nach Zustimmung sowohl bei der KZVB, alles auch bei BLZK. Die Vertreter der zweiten Körperschaft hatten ihre eigene Versammlung am 8. Januar 2017. In beiden Fällen gewann die Kandidaten die Zustimmung der Vertreter durch ein überzeugendes Programm für die allgemeine Verbesserung der angebotenen Dienstleistungen in der Branche. Darin sind weiterhin Maßnahmen für die Optimierung der Öffentlichkeitsarbeit und der Zusammenarbeit mit den Krankenkassen vorgesehen.

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