Instabile Zahnfüllungen: Die ungeahnte Gefahr beim Tauchen

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Zahnprobleme als Gefahr beim Tauchen
Dateinummer: 20933651 | Urheber: mihtiander | Quelle: 123rf

Dieses Jahr ist immer noch Zeit für einen Tauchurlaub. September und Oktober sind sehr beliebte Monate hierfür: Schließlich haben viele Urlaubsdestinationen zu dieser Zeit die angenehmsten Temperaturen. Tauchen ist faszinierend, stellt aber zugleich eine große Herausforderung für die menschliche Gesundheit dar. Das betrifft unter anderem auch die Zähne. Eine gewisse Gefahr besteht in instabilen Füllungen: Fallen sie aus, kann das unter Wasser gefährlich werden.


Probleme mit den Zähnen, die sich beim Tauchen bemerkbar machen könnten

Eine ausfallende Füllung ist jedoch nicht das einzige Problem, welches Ihnen den Urlaub verderben könnte. Eine unvollständige Wurzelbehandlung könnte ebenfalls sehr störend sein. Die nicht vollständig gesunden Stellen können aufgrund des Drucks unter Wasser besonders stark schmerzen.

Auch andere unentdeckte Probleme mit den Zähnen könnten nun stärker auffallen. Der doppelt so große Druck unter Wasser führt etwa dazu, dass Hohlräume schmerzhaft werden.

Diese Beispiele zeigen, dass ein Zahnarzt-Check vor einem Tauchurlaub durchaus Sinn macht.

Zahnprothesen und Tauchen

Zahnärzte weisen darauf hin, dass auch Zahnprothesen zu einem gefährlichen Faktor unter Wasser werden können. Das Mindeste, was einem passieren könnte, ist, dass die dritten Zähne verrutschen. Dadurch schmerzt das Zahnfleisch und wird stark gereizt. Danach könnte es sein, dass man eine aufwendige Korrektur unternehmen muss, um wieder normal essen zu können. Um diese Unannehmlichkeiten zu vermeiden, sollten ältere Menschen ihre Dritten vor dem Tauchen lieber herausnehmen.

Planen Sie die Zahnarztuntersuchung rechtzeitig

Um wirklich sicher zu gehen, dass es beim Tauchen keine Probleme gibt, sollten Sie eventuell notwendige Zahnbehandlungen ausreichend im Voraus planen. Bei einer Behandlung unter lokaler Betäubung dürfen Sie mindestens 24 Stunden danach nicht tauchen. müsste man unter anderem eine Röntgenuntersuchung unternehmen. Diese wird sehr oft mit lokaler Anästhesie durchgeführt. Für ihre eigene Sicherheit ist es wichtig, dass Sie 24 Stunden nach dieser nicht tauchen. Nach einer kieferchirurgischen Behandlung beträgt die Zeit, in der Sie nicht tauchen dürfen, mindestens eine Woche.

Planen Sie Ihre Zahnbehandlungen also frühzeitig vor Ihrem Urlaub ein!

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