Wichtige Tatsachen über die Entfernung der Weisheitszähne bei Erwachsenen

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Dateinummer: 42612326 | Urheber: anetlanda | Quelle: 123rf

Müssen Sie sich einen oder mehrere Weisheitszähne entfernen lassen? Das ist mit einer Operation verbunden, die man in einer Zahnklinik oder privaten Praxis durchführen kann. Nach dem chirurgischen Eingriff sind einige Tage notwendig, damit man sich erholt und wieder zu sich kommt.

Warum sollte man eigentlich die Weisheitszähne entfernen?

Die Weisheitszähne sind Backenzähne die als letztes im Mund wachsen. Sie kommen nach den Milch und den üblichen funktionellen Zähnen. Diese Weisheitszähne erscheinen zwischen 17 und 25 Jahren. Identifiziert werden sie mit Hilfe von Röntgenstrahlen. Bei den meisten Menschen wird die Entfernung der Weisheitszähne empfohlen. Die Experten für Zahnmedizin empfehlen das aus mehreren Gründen. Hier sind die wichtigsten dafür:

– Sie sind beschädigt.

– Die Weisheitszähne wachsen als Letztes und deswegen kann es manchmal dazu kommen, dass sie nicht normal herauskommen. Sie können in Ihrem Zahnfleisch oder ihren Knochen bleiben. Das kann ziemlich schmerzhaft sein.

– Weisheitszähne können ebenso unter dem falschen Winkel herauskommen. Sie können dadurch gegen anderen Zähnen drücken.

– Manchmal entsprechen die Weisheitszähne nicht der Größe des Mundes. Für diese gibt es keinen Platz. Das führt zu Schmerzen und auch zum Verbiegen der anderen Zähne. Deswegen müssen sie raus.

Probleme mit Karies und Zahnfleisch

Vielleicht können Sie ihre Zähne nicht mit der Zahnseide oder der Zahnbürste erreichen. Dann können sie diese nicht gründlich reinigen und es besteht die Gefahr der Entwicklung von Karies.

Folgendes müssen Sie vor der Operation unternehmen:

– Sie sollten so viel Information wie möglich von Ihrem Zahnarzt anfordern. Die sollten sicherstellen, dass sie keine anderen gesundheitlichen Probleme haben, welche die Operation gefährden könnten. Stellen Sie am besten eine Liste mit Medikamenten auf, die Sie einnehmen, denn manche davon könnten eventuell in Kombination mit den Betäubungsmitteln gefährlich sein. Scheuen Sie sich nicht davor, möglichst viele Fragen zur Operation zu stellen. Je entspannter und sicherer Sie sich fühlen, desto einfacher wird die OP verlaufen.

Während der Operation

Die Operation dauert bei den meisten Menschen weniger als 45 Minuten.Es kommt eine Anästhesie zum Einsatz, d.h. Sie verspüren keine Schmerzen während der Behandlung. Es gibt verschiedene Arten von Anästhesien.

– Bei der lokalen Anästhesie wird ihr Mund mit Hilfe von Novocain betäubt. Eine Alternative wäre das Einatmen von Dickstoff-Oxid oder Lachgas. Bei dieser Art von Anästhesie sollten Sie unmittelbar nach der Operation wach und munter sein.

– I.V. Sedierung. In diesem Fall wird Ihr Mund betäubt, aber zusätzlich dazu bekommen Sie Medikamente durch die Venen in Ihrem Arm. Dadurch werden Sie schläfrig. Wahrscheinlich werden Sie während der ganzen Behandlung schlafen.

– Allgemeinanästhesie. In diesem Fall bekommen Sie die Anästhesie wieder durch ihre Venen oder sie werden Gas durch eine spezielle Maske einatmen. Sie werden die ganze Zeit schlafen und Wachen vielleicht eine Stunde oder sogar später nach der OP auf.

Oft muss das Zahnfleisch aufgeschnitten werden, damit man den Zahn rausziehen kann. In diesem Fall wird er die Wunden zusammennähen, sodass sie einfacher ausheilen. Die Nähte lösen sich nach einigen Tagen auf.

Nach der Operation

Jeder reagiert unterschiedlich auf die Anästhesie. Wenn Sie eine lokale Anästhesie hatten und Sie sich munter fühlen, dann können Sie sicherlich nach Hause fahren. Hatten Sie eine Allgemeinanästhesie und füllen Sie sich schläfrig, dann sollte sie lieber jemand nach Hause fahren.

Die meisten Menschen haben wenige oder gar keine Schmerzen nach der Operation. Anschwellungen und Diskomfort sind bis zu drei Tagen normal. Hier sind einige Tipps für diese Zeit:

Benutzen Sie eine Eistasche für Ihr Gesicht, um Ihre Schmerzen zu lindern. Dadurch reduzieren Sie ebenfalls die Anschwellung und die Veränderungen in der Hautfarbe.

Lindern Sie Schwellungen und Schmerzen mithilfe von warmen, feuchten Tüchern. In diesen drei Tagen sollten Sie vorsichtig Ihren Mund auf und zu machen, um mehr Flexibilität zu erreichen. Essen Sie lieber nur weiche Lebensmittel wie Reis, Suppen und Pasta. Trinken Sie viel Flüssigkeit. Putzen Sie Ihre Zähne ab dem zweiten Tag und versuchen Sie dabei, die behandelte Stelle zu vermeiden. Nehmen Sie alle ihnen verschriebene Medikamente ein. Rufen Sie unbedingt Ihren Zahnarzt an, wenn sie Fieber bekommen oder die Anschwellungen nicht zurückgehen.

Das dürfen Sie auf keinen Fall machen:

Trinken Sie nicht durch einen Strohhalm, das könnte die Blutklümpchen lockern, die für den Prozess des Ausscheidens sehr wichtig sind. Spülen Sie Ihren Mund nicht allzu intensiv aus. Das sollte sehr sanft und mit Hilfe von Salzwasser geschehen. Essen Sie keine zu harte Lebensmittel und klebrige Flüssigkeit. Das könnte Probleme mit ihren Wunden ergeben.

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